Das Lehrerzimmer darf durch den politischen Diskurs nicht vergiftet werden - Grüne fordern Unterstützung beim Umgang mit dem "Beutelsbacher Konsens"

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    19. Dez. 2018 –

    Die verfassungsfeindliche Partei AfD vergiftet immer wieder den politischen Diskurs. Mit ihrer Denunzianten-Plattform gegen Lehrkräfte treibt sie nun ihr Unwesen im Lehrerzimmer. Dazu erklärt Christin Melcher, Landesvorstandssprecherin von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Sachsen:

    „Wir müssen unsere Lehrkräfte auf die Auseinandersetzung und den Umgang mit dem Neutralitätsgebot in der Ausbildung und durch Weiterbildungsmaßnahmen vorbereiten, insbesondere auch Quereinsteiger. Wir dürfen nicht zulassen, dass eine Partei den politischen Diskurs im Lehrerzimmer vergiftet.“

    "Die Lehrkräfte sind dazu verpflichtet, Kinder und Jugendliche im Sinne der Demokratie und der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte sowie zu Toleranz und Vorurteilsfreiheit zu erziehen. Wenn sie aufzeigen, dass die AfD sich dagegen positioniert, ist das kein Eingriff in das Neutralitätsgebot. Der Dienstherr,  Kultusminister Christian Piwarz darf kein Öl ins Feuer gießen und Lehrkräfte zusätzlich verunsichern, sondern muss sich schützend vor seine Lehrkräfte stellen und sie beim Umgang mit dem "Beutelbacher Konsens" unterstützen und Beratungsleistung für Opfer der Denunzianten-Plattform geben.“

    "Offensichtlich macht sich Piwarz selbst zum Handlanger der AfD statt Haltung zu zeigen. Der Fall in Niesky ist wohl nicht der erste Fall, bei dem Piwarz lieber den Verfassungsfeinden hinterherläuft, als das Gespräch mit den Lehrkräften zu suchen."

    Pressemitteilung 2018-62

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