Hitzewelle zeigt Handlungsbedarf: Klimaschutz und Hitzeschutz retten Menschenleben

26. Juni 2026

Die aktuellen hohen Temperaturen machen deutlich: Die Klimakrise ist in unserem Alltag angekommen. Was sich für alle Menschen belastend anfühlt, wird für besonders gefährdete Gruppen zur ernsten Gesundheitsgefahr. Jedes Jahr sterben in Sachsen Menschen an den direkten und indirekten Folgen von Hitzewellen.

Dazu erklärt Coretta Storz, Landesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Sachsen:

„Das, was wir alle jetzt spüren, sind Folgen des Klimawandels, und diese sind brandgefährlich. Ältere Menschen, Kinder, Schwangere, Menschen mit Vorerkrankungen sowie Beschäftigte, die im Freien oder in stark aufgeheizten Gebäuden arbeiten, leiden besonders unter den gesundheitlichen Folgen extremer Hitze. Wer bei dieser Hitze immer noch denkt, Klimaschutz wäre eine Ideologie und wir Bündnisgrüne würden es mit unseren Forderungen nach Klimaschutz übertreiben, verhöhnt die Menschen, die durch die Hitze in Lebensgefahr geraten."

„Wir fordern seit Jahren einen konsequenten Ausbau von Hitzeschutzmaßnahmen. Dazu gehört die klimaangepasste Gestaltung von Städten und Gemeinden mit mehr Bäumen, Grünflächen sowie begrünten Dächern und Fassaden. Schulen, Kitas, Pflegeeinrichtungen und Krankenhäuser müssen besser gegen extreme Hitze gewappnet werden. Ebenso braucht es öffentliche Trinkwasserangebote, ausreichend Schattenplätze und wirksame kommunale Hitzeaktionspläne. Alle politischen Verantwortungsträger*innen müssen hier zusammenarbeiten, um maximalen Schutz zu ermöglichen. Gleichzeitig ist klar: Hitzeschutz allein reicht nicht aus. Die Ursachen der Klimakrise müssen entschlossen bekämpft werden. Klimaschutz und Hitzeschutz retten Menschenleben."

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