Bestehender Hochwasserschutz kein Grund zum Ausruhen

06. Sep. 2021 –

Die Flutkatastrophen in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen im Juli haben auch in Sachsen Erinnerungen an die Hochwasser von 2002 und 2013 geweckt. Die Schäden von Flutungen im Freistaat waren im Vergleich geringer, im Jahre 2013 auch aufgrund schon bestehender Schutzmaßnahmen.

Am Dienstag, 7. September, besucht Spitzendkandidat Bernhard Herrmann die Hochwasserschutzanlage in Frankenberg gemeinsam mit Wolfram Günther.

„Trotz der bestehenden Schutzmaßnahmen dürfen wir uns in Sachsen nicht ausruhen. Bereits in den ersten zwanzig Jahren des Jahrzehnts gab es drei extreme, nicht nur lokale Hochwasser im Freistaat. Wir nannten jede dieser Fluten Jahrhundertfluten – doch es kam leider immer noch schlimmer.“

„Sachsen hat in den letzten Jahren vor allem auf technischen Hochwasserschutz gesetzt. Der ist wichtig, doch höhere Deiche allein sind nicht die Lösung. Wir müssen jetzt dringend den naturnahen Hochwasserschutz voranbringen – denn nur beides zusammen bietet einen sicheren Schutz für Mensch, Natur und auch Infrastruktur. Wie eine gelungene Kombination aus technischem und naturnahem Hochwasserschutz aussieht, ist an der Zschopau in Frankenberg zu sehen“, erklärt Bernhard Herrmann Spitzenkandidat von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Sachsen sowie Dipl. Wasserbauingenieur.


Besichtigung der Hochwasserschutzanlage Frankenberg
Termin: Dienstag, 7. September, 17:00 Uhr
Ort: Hochwasserschutzanlage Frankenberg, Auenweg 1, Frankenberg
Teilnehmende: Bernhard Herrmann, Spitzenkandidat, Lea Fränzle, Direktkandidatin Mittelsachsen, Wolfram Günther, Sächsischer Staatsminister für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft

Die Teilnahme ist möglich. Wir bitten um vorherige Anmeldung an magdalena.elkmann@remove-this.gruene-sachsen.de

Hintergrund
Folgende Maßnahmen fordern BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Sachsen für einen naturnahen Hochwasserschutz

  • Die Renaturierung von Flussauen und die Schaffung von Überschwemmungsflächen außerhalb der Städte und Dörfer, etwa durch Deichrückverlegungen - beides hält Wasser natürlich zurück und schützt so Ortschaften.
  • Entsiegelung von Flächen, statt weiterer Versiegelung durch Gebäude und Straßen -  so versickert mehr Wasser, das nicht in Flüsse und Bäche abgeleitet werden muss und bremst den Anstieg der Pegelstände.
     
  • Schrittweiser Umbau unsere Städte zu Schwammstädten - wenn Regenwasser von Grün- und Freiflächen aufgenommen und langsam wieder abgegeben wird, hilft das Hochwasserereignisse abzumildern oder gar nicht erst entstehen zu lassen.

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