Rettungsschiff „Lifeline“ - Zufluchtsuchende aufnehmen und Dresdner NGO politisch den Rücken stärken

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28. Jun. 2018 –

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Sachsen fordern die sächsische Staatsregierung auf, dem humanitären Handelnzu folgen und Zufluchtsuchende des Rettungsschiffes Lifeline aufzunehmen, wie auch andere Bundesländer es bereits anbieten. Christin Melcher, Landesvorstandssprecherin von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Sachsen erklärt dazu:

„Einzig und allein aufgrund machtpolitischen Kalküls mussten die Menschen an Bord des Rettungsschiffes tagelang auf dem Mittelmeer unter dramatischen Bedingungen ausharren. Es ist nicht nur unsere humanitäre Pflicht, sondern auch unsere moralische Verantwortung jetzt den Zufluchtsuchenden einen Schutzort zu geben. Wir fordern die Staatsregierung auf, keinen Wahlkampf auf Kosten von Menschenleben zu führen und appellieren an die Menschlichkeit der Christlich Demokratischen Union in Sachsen.“

Zur Kriminalisiserung der Dresdner NGO "Mission Lifeline" erklärt Christin Melcher weiter:
„Leben retten ist kein Verbrechen. Wer die Lebensretterinnen und Lebensretter kriminalisiert und in das gleiche menschenverachtende Horn wie PEGIDA  bläst, schädigt unsere Grundwerte. Die Dresdner NGO zeigt, dass uns Menschen in Sachsen Menschlichkeit und Zivilcourage wichtig ist. Wir müssen engagierten Menschen politisch den Rücken stärken, statt sie zu kriminalisieren. Dazu gehören legale Einwanderungswege und eine europäische Seenotrettung, für die sich auch die sächsische Staatsregierung einsetzen muss."

Pressemitteilung 2018-26

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