Der GRÜNE TAG war trotz erstmaliger Durchführung in hybrid-digitaler Form ein Erlebnis, das die grüne Familie zusammengebracht hat. Jeder konnte von seinem eigenen Bildschirm aus eine Vielzahl von spannenden Podiumsdiskussionen verfolgen und sich mittels Chatbegrünung oder den YouTube-Kommentaren an den regen Diskussionen beteiligen. Dankeschön für euer Dabei-Sein, es war uns eine Freude!

Für diejenigen, die gerne einzelnes nachholen oder noch einmal ansehen wollen, haben wir hier noch einmal alle LInks zu den jetzt öffentlich geschalteten Livestreams der Panels zusammengefasst.

Viel Spaß beim Ansehen!

Auftaktpodium

In einer lockeren Runde blickt unser Landesvorstands-Sprecher*in-Team Christin Furtenbacher & Norman Volger gemeinsam mit Ministerin Katja Meier und Franziska Schubert, Landtagsfraktionsvorsitzende, auf ein spannendes Jahr zurück. Daneben werdet ihr Neuigkeiten des Landesvorstands erfahren. Das Publikum hatte die Gelegenheit, Fragen zu stellen und sich so an dem Podium zu beteiligen.

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LAG Europa & Internationales

Am 1. Juli hat Deutschland die EU-Ratspräsidentschaft übernommen. Was lange als Klimapräsidentschaft ange-kündigt worden war, hat seinen Charakter durch die Corona-Pandemie völlig verändert. Spielt der Klimaschutz für die Ratspräsidentschaft überhaupt noch eine Rolle? Schafft es die Europäische Union, das Grenzschließungschaos aus dem Frühjahr im Herbst zu verhindern? Und wie begegnet sie den zahlreichen außenpolitischen Herausforderungen wie der Situation in Belarus, der anstehenden US-Wahl, dem Brexit und den tausenden obdachlosen Geflüchteten auf Lesbos? Wir freuen uns auf den Austausch mit euch!

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LAG Soziales

In der ambulanten Pflege gibt es einen hohen Leidensdruck. Die Mitarbeiter*innen fühlen sich gehetzt. Die zu Pflegenden wünschen sich mehr Zeit und Zuwendung. Die Angehörigen sind oft überfordert. Die Zahl der Pflegebedürftigen wird weiter steigen, die Zahl der professionell Pflegenden wird eher abnehmen. Die Pflege ist jetzt schon am Rand ihrer Möglichkeiten. Wie können wir in diesem Dilemma eine gute Pflege gewährleisten. In den Niederlanden hat sich seit über 10 Jahren das Modell „Buurtzorg“, also „Nachbarschaftspflege“, etabliert. Selbstorganisierte Pflegeteams stellen die Autonomie und die Selbststärkungskräfte der zu Pflegenden in den Mittelpunkt, dabei beziehen sie Angehörige und das soziale Umfeld aktiv in die Versorgung mit ein. Die Teams sind maximal digital vernetzt. Buurtzorg hat nicht nur die ambulante Pflege revolutioniert, sondern ist viele Jahre in Folge beliebtester Arbeitgeber in den Niederlanden, weil die Mitarbeiter*innen mit ihrer Arbeitsweise hoch zufrieden sind. In Sachsen gibt es erste Pflegedienste, die eine solche Nachbarschaftspflege etablieren. Im Koalitionsvertrag wurde die Unterstützung solcher Initiativen vereinbart.

Im Workshop wird das Modell Buurtzorg vorgestellt, sowohl als neuer Handlungsansatz in der ambulanten Pflege als auch als Modell für die Selbstorganisation der Mitarbeiter*innen. Wir wollen die Chancen für eine daran orientierte neue ambulante Pflegekultur in Sachsen diskutieren und welche Schritte wir dafür weiter gehen können.

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LAG Kultur & Digitales und Medien

Die LAGen Digitales & Medien sowie Kultur haben sich zusammengetan, um in diesem Podium das kontroverse Thema EU-Urheberrecht und Uploadfilter aus unterschiedlichen Perspektiven zu diskutieren. Dabei geht es uns darum Brücken zu bauen und die neuesten Vorschläge der Bundesregierung auf ihre Nützlichkeit und Umsetzbarkeit zu untersuchen. In zwei Eingangs-Statements werden zentrale Begriffe, Verfahren und Interessen von zwei Expert*innen, Anika Jankowski und Daniel Gerber, vorgestellt, um eine kultur- und netzpolitische Diskussion zu initiieren und dabei die Arbeit in unseren beiden LAGen konkret vorzustellen.

Hintergrund: Am 26. März 2019 beschloss das EU-Parlament eine Urheberrechtsreform, die „Richtlinie 2019/790, Urheberrecht im digitalen Binnenmarkt,“ die schließlich am 15. April 2019 durch den Rat der EU bestätigt wurde. Das Ergebnis war knapp, der Streit darüber in der Öffentlichkeit, aber auch innerhalb der Fraktionen, gerade auch unter uns GRÜNEN, recht intensiv. Nun haben alle Mitgliedsstaaten (nur) bis zum 7. Juni 2021 Zeit, die beschlossene Richtlinie in nationales Recht umzusetzen. Das deutsche Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz veröffentlichte im Januar und erneut im Juli 2020 ausführliche Entwürfe und stellte sie zur Diskussion. Mittlerweile liegen dazu zahlreiche Rechtsgutachten und Stellungnahmen von Berufs- und Fachverbänden und anderen Interessenvertretungen vor. Nun fehlen nur noch wir, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am GRÜNEN TAG in Meißen.

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LAG Energie & Klima

In den Koalitionsverhandlungen wurden wichtige Fortschritte für die Energiewende erreicht. So soll in dieser Legislaturperiode die heute jährlich in Sachsen erzeugte Menge von Solar- und Windstrom verdoppelt und die Voraussetzungen geschaffen werden, dass der Freistaat Sachsen nach dem Ende der Braunkohlenutzung seinen Strombedarf bilanziell vollständig mit erneuerbaren Energien decken kann. Dies ist aber noch kein ausreichender Beitrag zur Erfüllung des Pariser Klimaschutzabkommens.
Wir wollen u.a. mit Staatssekretär Dr. Gerd Lippold diskutieren, welche Maßnahmen im Energiebereich zur Erreichung des Pariser Klimaschutzabkommen nötig wären und Ideen diskutieren, wie diese realisiert werden könnten.

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LAG Geschlechterpolitik | LAG Migration | LAG Land-Stadt-Grün

Menschen mit Flucht- und Migrationserfahrung, mit vielfäl-tigen sexuellen Orientierungen und geschlechtlichen Identi-täten gehören selbstverständlich zur Lebensrealität in Sachsen – auch im ländlichen Raum. Dennoch sind sie noch immer Vorurteilen, Berührungsängsten bis hin zur Diskriminierung, Rassismus oder gar Hassverbrechen aus-gesetzt. Deswegen möchten sich die LAGen Migration & In-tegration, Land-Stadt-Grün & Geschlechterpolitik bei dieser Veranstaltung mit Expert*innen aus Initiativen und Vereinen wie auch Betroffenen und Interessierten austauschen. Dabei sollen wirksame Projekte vorgestellt sowie Strategien und Hindernisse zur Förderung von Akzeptanz zur Unterstützung der betroffenen Personen herausgearbeitet werden.

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