OMBUDSSTELLE

DIE Ombudsstelle

Die Ombudsstelle bietet einen geschützten Raum, in dem Betroffene oder Meldende über Vorfälle sprechen können.

Unsere Ombudspersonen sind Sandra Weise, Josef Schmidt, Christel Bakker-Bents und Adrien Lohfink. Sie sind in ihrer Funktion als Ombudspersonen unabhängig, eigens für das Themenfeld geschult und regelmäßig mit den Ombudspersonen der anderen Landesverbände und des Bundesverbands im Austausch.

Die Ombudsstelle ist über ombudsstelle@gruene-sachsen.de zu erreichen. Für organisatorische Anliegen oder Fragen zur Ombudsstelle könnt ihr euch gern an Theresa Weigel aus der Landesgeschäftsstelle wenden theresa.weigel@gruene-sachsen.de. 

WOZU EINE Ombudsstelle?

Als bündnisgrüner Landesverband Sachsen legen wir großen Wert auf Respekt, Wertschätzung und Vertrauen im Umgang miteinander. Wir achten die Persönlichkeit und Würde aller Mitmenschen und begrüßen die Vielfalt von Erfahrungswelten. Wir gehen verantwortungsbewusst und sensibel mit Hierarchien und Macht um.

Fakt ist: Diskriminierung aufgrund von Geschlechtsidentität, sexueller Orientierung, ethnischer oder sozialer Herkunft, körperlicher Merkmale, Erkrankung, Alter, Religion oder Weltanschauung findet in unserer Gesellschaft jeden Tag statt, und auch unsere Partei ist kein diskriminierungsfreier Raum. Das gilt auch für sexualisierte Gewalt in ihren vielfältigen Formen. Deshalb schaffen wir in unserem Landesverband Strukturen, um Betroffene zu unterstützen und setzten uns das Ziel, sexualisierte Gewalt zu verhindern.

Wir ergreifen aktiv Partei gegen sexistisches, diskriminierendes und gewalttätiges Verhalten in jeder Form. Ein solches Verhalten wird unter keinen Umständen toleriert, bagatellisiert oder vertuscht. Das gilt für Parteimitglieder, Beschäftigte und Besucher*innen gleichermaßen.

Wir übernehmen Verantwortung und gehen mit Fällen sexualisierter Gewalt, auch unter Einbeziehung von professionellen Strukturen, sensibel, betroffenen-gerecht und professionell um. Der Schutz und die Unterstützung von Betroffenen ist unsere oberste Priorität.

Die Arbeit der Ombudsstelle richtet sich nach dem Statut gegen sexuelle Belästigung bei BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Beschluss des Länderrates vom 28.06.2026). Es schafft transparente Rahmenbedingungen, die im Falle eines Übergriffs in unseren Strukturen eine angemessene Reaktion garantieren. Es beschreibt außerdem, an wen sich Betroffene von sexualisierter Gewalt wenden können und wie potenzielle Fälle untersucht und behandelt werden. Das Statut findet ihr hier als Teil der Bundessatzung.

Darüber hinaus dient unser im Jahr 2023 beschlossenes Fürsorgekonzept dem präventiven Schutz aller Menschen, die mit uns im grünen Kontext des Landesverbandes verbunden sind. Den kompletten Beschluss des Konzepts für die Prävention von und den Umgang mit sexualisierter Gewalt inkl. Awarenessstrukturen für Veranstaltungen findest du hier.

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